Mondkalender - Leben mit dem Mond

Mondkalender – Leben mit dem Mond

Wer sich schönes Haar, eine schlanke Figur oder einen grünen Daumen wünscht, der richtet sich nach dem Mondkalender.

Werbung

Es ist eine Tatsache, dass der Mond das Leben auf der Erde beeinflusst. Denken wir nur an die wechselnden Gezeiten. 

Ob man sich die Einflüsse des Mondes zu Nutze macht oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Fühle dich einfach eingeladen, damit zu experimentieren:

Die unterschiedliche Wirkung der Mondphasen

Bei den Einflüssen des Mondes handelt es sich in erster Linie um Einflüsse, die bestimmten Dinge oder Handlungen unterstützen oder abschwächen. Und genauso wechselhaft wie sein Erscheinungsbild sind auch seine Kräfte und Energien.

Für den Mondkalender maßgeblich sind die vier Hauptphasen, die unser Leben beeinflussen:

Der zunehmende Mond sorgt für zunehmende Energien und Wachstum und erreicht seinen Höchststand an Vollmond. Einer der Gründe diese Zeitspanne für alles zu nutzen, was wachsen und gedeihen soll. 

An Vollmond kann der Mond seine ganze Energie und sein volles Potential entfalten. Für frischverliebte ist es Romantik pur. Mondfühligen Menschen hingegen bringt er eine schlaflose Nacht oder lässt sie sogar schlafwandeln.

Werbung

Möchtest du einen Friseurtermin an Vollmond solltest, du rechtzeitig buchen. Viele Salons sind dann ausgebucht. Denn ein Haarschnitt an Vollmond lässt das Haar gesünder und kräftiger werden.

Die abnehmende Mondphase, die ihren Tiefstand bei Neumond erreicht, hat einen gegenteiligen Effekt. Denn sie wird mit abnehmenden Energien und Reduzierung in Verbindung gebracht. Diese Zeiten nutzt man beispielsweise für den Beginn einer Diät oder einer Raucherentwöhnung.

Der Neumond eignet sich u. a. für spirituelle Aktivitäten wie zum Ausräuchern der Wohnräume oder um ein Loslass-Ritual zu wirken.

Haarpflege nach dem Mondkalender

Die beliebtesten Mondtermine für einen Friseurbesuch sind der Vollmond in der Jungfrau und im Löwen. Nutzt du mehrmals diese Termine bekommt das Haar einen bessere Haarstruktur und der Haarausfall reduziert sich.

Kurzhaar-Frisuren

Der abnehmende Mond in der Jungfrau ist perfekt für einen Kurzhaarschnitt, wenn du möchtest, dass deine Haare nicht so schnell wachsen und die Frisur länger ihren Schnitt behält. Auch Haarkuren werden vom Haar sehr gut aufgenommen.

Langes Haar

Der zunehmende Mond in der Jungfrau ist günstig für den Schnitt von längerem Haar und das Spitzenschneiden. Lässt du dir die Haare einen Tag nach Neumond mit Mond im Löwen schneiden, wachsen sie besonders schnell.

Haarkuren

Der abnehmende Mond im Widder und Schütze ist der optimale Zeitpunkt für Haarkuren.

Für mehr Fülle und bessere Haarstruktur

Friseurbesuche bei zunehmendem Mond im Löwen lassen deine Haare fülliger werden und können deine Haarstruktur verbessern.

Haare färben

Lässt du dir die Haare bei zunehmendem Mond in der Jungfrau färben, hält die Farbe länger. Steht der Mond im Löwen wird sie brillanter und glänzender. Bei zunehmendem Mond in der Waage, Wassermann und vor allem im Zwilling wird der maximale Färbeeffekt erzielt.

Ungünstige Tage

sind zunehmender und abnehmender Mond in den Fischen, im Skorpion oder Krebs für die Haarstruktur und Wachstum wenig geeignet.z

Beauty-Anwendungen für schöne Haut und Wohlbefinden

Der zunehmende Mond (ab Neumond bis zum Vollmond) ist ideal für aufbauende und pflegende Beauty-Treatments. Regenerierende Beauty-Maßnahmen zeigen vor allem in den fünf Tage vor und bei Vollmond einen nachhaltigen Effekt.

Die Vitamine und Nährstoffe von Gesichtsmasken und Cremes werden von der Haut optimal aufgenommen. Die beste Zeit also, für pflegende Anwendungen oder den Besuch im Kosmetiksalon.

Aktivierende und kreislaufanregende Anwendungen wie eine Ganzkörperbehandlung mit Ölpackungen oder Detoxwickel und Massagen zeigen langanhaltende Wirkung.

Im Gegensatz dazu möchte der Körper an Neumond und bei abnehmendem Mond entgiften. Ganzkörper Peelings und Saunabesuche fördern den Abbau von Schlacken und Giftstoffen.

Reinigende und tiefenwirksame Anwendung sind wirkungsvoll. Besonders Hautunreinheiten und Akne können gut behandelt werden. Denn unliebsame Ablagerungen lösen sich jetzt leichter über die Haut.

Pediküre oder Maniküre

Die Pflege deiner Nägel solltest du ebenfalls bei abnehmendem Mond vornehmen, am besten an einem Steinbock-Tag. (Der Tag an dem, der abnehmende Mond in Sternzeichen Steinbock steht.)

Die Entfernung von Hornhaut und die Behandlung von Hühneraugen sollte an einem Widder-Tag durchgeführt werden.

Möchtest du zur Entspannung noch eine Fußreflexzonenmassage? Ein Fische-Tag eignet sich am besten dafür. Zur Entspannung wählst du den abnehmenden Mond und zur Vitalisierung deiner Energien den zunehmenden. 

Der Mond unterstützt Diäten und (Raucher-)Entwöhnungen

Planst du lediglich einen Entgiftungstag einzulegen, dann wähle den Neumond. Für längere Diäten ist der optimale Zeitraum von Voll- bis Neumond. In dieser Zeit nimmt der Mond ab und damit auch die Heißhungerattacken und Gelüste.

Ebenfalls günstig sind die 14 Tage nach Neumond, um sich das Rauchen oder ein anderes Laster abzugewöhnen. Denn so wie der Mond abnimmt, nimmt auch das übermäßige Verlangen nach einer Zigarette ab.

Gärtnern nach dem Mondkalender

Keinen grünen Daumen? Dann berücksichtige die beiden Regeln zu den Mondphasen und Mond-Trigonen und du wirst staunen, wie gut deine Pflanzen gedeihen.

Regel Nr. 1 – berücksichtige die Mondphasen

Bei zunehmendem Mond steigen die Säfte in die Blätter und Blüten und bei abnehmendem Mond fließen sie in die Wurzeln.

Arbeiten bei abnehmendem Mond:
  • Aussaat und Anpflanzung von unterirdisch wachsenden Pflanzen wie Kartoffeln oder Karotten
  • Anpflanzen und vermehren
  • Pflanzen pflegen und umpflanzen an Fruchttagen oder Jungfrau-Tagen, weil sie sich in dieser Phase schneller regenerieren
  • Pflanzen gießen an Blütentagen verhindert und verringert Schädlingsbefall.
  • Unkraut entfernen
  • Rückschnitt von Bäumen, Stauden und Sträuchern (am besten bei Neumond)
  • Rasenmähen, er wächst dann langsamer
  • Wurzelgemüse ernten
Pflanzenpflege bei zunehmendem Mond:
  • Aussaat und Anpflanzung von Pflanzen die in die Höhe wachsen wie Bohnen oder Obstbäume
  • Schneiden von Schnittblumen und Gemüsepflanzen, die dauerhaft oder mehrmals blühen. Dies fördert die Blütenbildung.
  • Pflanzen düngen, die Nährstoffe können jetzt gut aufgenommen werden.
  • Das Sammeln und Ernten von Kräutern sollte nur bei zunehmenden Mond und am besten bei Vollmond stattfinden. Dann können sie ihre Heilkräfte voll entfalten.
  • Ernte von Gemüse und Obst (optimal an Fruchttagen)
  • Einmachen und Einkochen von Gemüse und Obst
  • Rasenmähen bei Vollmond lässt den Rasen dichter wachsen.
  • Für die Ernte eignen sich die Frucht- und Blütentage besonders.

Regel Nr. 2 – achte auf die Stellung des Mondes in den Sternzeichen

Um den gewünschten Erfolg zu erzielen berücksichtig wir zusätzlich die Sternzeichen, in denen der Mond steht. Denn der Mond soll an speziellen Tagen besonderen Einfluss auf bestimmte Pflanzen nehmen.

Werbung

Dafür werden die Sternzeichen in vier Kategorien, den Mond-Trigonen, eingeteilt:

  • An Fruchttagen (Widder, Schütze und Löwe) sollen die Arbeiten an diesen Pflanzen besonders wirkungsvoll sein: Beerensträucher, Obstbäume und Fruchtgemüse wie Kürbis, Zucchini, Auberginen und Tomaten.
  • Wurzeltage (Steinbock, Jungfrau und Stier) fördern das Wachstum von Pflanzen, die unterirdisch wachsen wie Zwiebeln, Radieschen, Kohlrabi, Karotten oder Kartoffeln.
  • Blatttage (Fische, Krebs und Skorpion) sind günstig für: Kohl und Salat, Kräuter sowie Stauden und Heckenpflanzen mit schmückenden Blättern.
  • Blütentage (Wassermann, Zwilling und Waage) sind günstige Tage für Arbeiten an Stauden, Blütensträucher und Zwiebelblumen, mit besonderen und vielen Blüten.

Hierzu zwei Beispiele:

Wir wählen den abnehmenden Mond an einem Wurzeltag im Sternzeichen Stier zur Aussaat von Karotten-Samen. Beides begünstigt das unterirdische Wachstum. 

Oder möchten wir Tomaten ausgeizen, dann wählen wir den zunehmenden Mond. Denn er fördert die weitere Blütenbildung und damit das Wachstum neuer Früchte. Um die Wirkung zu erhöhen, können wir dazu einen Fruchttag wählen. D. h. der zunehmende Mond müsste sich im Sternzeichen Widder, Löwe oder Schütze befinden. 

Haushaltshilfe Mond: Putzen und Ordnung halten nach dem Mondkalender

Hast du schon einmal bemerkt, dass das Putzen bei abnehmendem Mond in der Jungfrau oder im Steinbock leichter fällt und die Sauberkeit länger vorhält? 

Dazu soll man an Tagen, an denen der Mond sich in den Sternzeichen Fische, Krebs oder Skorpion aufhält, nur ein Viertel der Putzmittel-Menge benötigen.

Hausarbeiten bei abnehmendem Mond

Schmutz und Unordnung stören unser Wohlbefinden und beeinflussen uns energetisch. Mit jeder Aufräum- oder Putzaktion reinigen wir automatisch auch unser Energiefeld. Deshalb fühlen wir uns danach auch immer gut.

Also weg mit der Unordnung und dem Schmutz und das funktioniert am besten bei abnehmendem Mond.

Fensterputzen

Die Luftzeichen Zwilling, Waage und Wassermann stehen für Licht und Klarheit. Fenster, die bei abnehmendem Mond in einem dieser Zeichen geputzt werden, haben weniger Schlieren und bleiben länger sauber.

Wäsche waschen

Kleidung, Bettwäsche und Vorhänge wäscht man am besten an Wassertagen (Fische, Skorpion, Krebs) bei abnehmendem Mond. Zur Fleckenentfernung in der Kleidung oder vom Teppich ist der Mond im Krebs günstig. Flecken lassen sich leichter entfernen und man musst weniger schrubben.

Entrümpeln

Gibt es bei dir etwas zu entrümpeln, sei es der Keller oder die Schubladen, dann plane dir dafür einen Tag mit abnehmendem Mond im Skorpion ein.

Hausarbeiten bei zunehmendem Mond

Die Kraft des zunehmenden Mondes ist ungünstig für alles, was weniger werden soll wie die Unordnung oder der Schmutz

Leicht verzettelt man sich auch und zwischen Staub- und Bodenwischen fällt einem ein, man könnte doch noch „schnell“ die Schubladen ausräumen.

Und ehe man sich versieht, sitzt man lustlos im Chaos zwischen Dingen, die man behalten oder wegwerfen möchte. Doch die eigentlichen Arbeiten sind immer noch nicht erledigt.

Werbung

Der Mond beeinflusst unsere Essgewohnheiten

Wusstest du, dass die Stellung des Mondes auch in Zusammenhang mit unseren Ernährungsgewohnheiten und unserer Verdauung gebracht wird? An einem Tag haben wir ein unwiderstehliches Verlangen Fleisch und an einem anderen nach Käse. 

Oder hast du dich schon öfter gefragt, warum du ein Lebensmittel an einem Tag gut verträgst und am nächsten Tag gar nicht?

Abgesehen vom Mondzyklus wechselt der Mond alle zwei bis drei Tage Sternzeichen und beeinflusst damit unsere Vorlieben

Welches Nahrungsmittel wir gerade bevorzugen und ob wir es gut vertragen oder nicht, ist neben dem Mondzyklus auch abhängig von den Sternzeichen, in denen sich der Mond gerade befindet.

Seine Stellung beeinflusst nicht nur unsere Vorlieben, sondern auch die Fähigkeit die Nahrung und ihre Bestandteile wie Vitamine, Salz und Kohlehydrate aufzunehmen und zu verwerten. 

Kein Wunder also, dass unsere Verdauung an verschiedenen Tagen ein und dieselbe Speise unterschiedlich verarbeitet, verwertet und verträgt.

  • Steht der Mond im Krebs, Skorpion oder Fische haben wir größere Lust auf kohlehydratreiche Lebensmittel wie ein dick belegtes Wurstbrot, Pizza oder einen Mars-Riegel.
 
  • Die Aufnahmefähigkeit unseres Körpers für Salz ist an Stier-, Jungfrau- und Steinbock-Tagen besonders hoch. Ein Spiegelei mit leckerem Speck, Brezen mit viel Salz oder Schinken sind uns dann gerade recht.
 
  • Ein größeres Verlangen auf eiweißhaltige Gerichte und Früchte überkommt uns meist an Widder-, Löwe-, oder Schützetagen.
 
  • Die Zwilling-, Waage- oder Wassermanntage könnte man als „Fetttage“ bezeichnen. An diesen Tagen gelüstet es uns entweder nach besonders fettigen Speisen oder wir verabscheuen sie.

Wenn wir unsere Essgewohnheiten und den Mond länger beobachten, finden wir auch heraus, auf welche Nahrungsmittel wir bei welchem Mondstand große Lust haben und welche uns wann am besten bekommen.

Aber natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass der Mond nicht der einzige Faktor ist, der unsere Essgewohnheiten beeinflusst. So ernährt man sich im Winter wegen der Kälte sicherlich deftiger als im Sommer, wo wir lieber einen Teller Salat genießen.